Gurtenpflicht für "Mario Kart"-Fahrer in Japan angedacht

9. Mai 2017, 12:06
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Nach wiederholten Unfällen mit bei Touristen beliebten Gokarts

Tokio – In Japan müssen sich Gokart-Piloten in Verkleidung der berühmten Videospiel-Figur "Super Mario" möglicherweise bald anschnallen. Die Behörden reagieren damit auf wiederholte Unfälle vor allem von ausländischen Touristen, die im japanischen Straßenverkehr registriert wurden.

Nun wolle das Transportministerium zusammen mit der Polizei Vorsichtsmaßnahmen wie das Anbringen eines Sicherheitsgurtes in den kleinen roten Flitzern erwägen, wie die japanische Tageszeitung "Mainichi Shimbun" am Dienstag meldete. Da die Motoren der Gokarts nicht so leistungsstark sind und die Flitzer zudem vier Räder haben, gilt für sie weder Gurt- noch Helmpflicht.

In jüngster Zeit bauten als "Super Mario" verkleidete Touristen mit den Dingern jedoch wiederholt Unfälle. So krachte kürzlich eine Koreanerin in Tokio mit so einem Gokart ausgerechnet in eine Polizeiwache. Kurz darauf stieß ein amerikanischer "Super Marion"-Fan mit seinem Flitzer gegen einen Kleinlaster. Die Gokarts können in Japan gemietet werden. Angesichts solcher Unfälle erwäge man nun aber neben der möglichen Anbringung von Gurten auch, wie die flachen Gefährte von Autofahrern besser wahrgenommen werden können, hieß es. (APA, dpa, 9.5.2017)

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