Exporte zogen im Februar weiter an

9. Mai 2017, 09:51
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Einfuhren legten etwa im gleichen Umfang zu – Ausfuhren in die EU stark gewachsen – Aus Drittländern mehr Einfuhren

Wien – Die Exportwirtschaft stützt das Wirtschaftswachstum in Österreich. Die Ausfuhren legten im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent zu, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit. Die Einfuhren stiegen mit 2,3 Prozent fast gleich stark.

Auf ersten Blick fiel der Zuwachs schwächer aus als im Jänner. Allerdings hatte der Februar weniger Arbeitstage als im Jahr 2016 – bereinigt um diesen Effekt legten die Ausfuhren um 6,8 Prozent und die Einfuhren um 6,6 Prozent zu.

In den ersten beiden Monaten des Jahres zusammen haben die Einfuhren um 6,9 Prozent (pro Arbeitstag um 5,2 Prozent) und die Ausfuhren um 9,9 Prozent (pro Arbeitstag um 8,0 Prozent) zugelegt.

Belebter Handel mit Drittstaaten

Traditionell wird der Großteil des Außenhandels mit den anderen EU-Ländern abgewickelt, aber im Februar hat sich der Handel mit Drittstaaten stärker belebt hat als mit der EU. Die Exporte in Länder, die nicht der EU angehören, stiegen um 4,5 Prozent, die Einfuhren von dort legten um 11,5 Prozent zu. In Summe gingen 70 Prozent der Ausfuhren in die EU. Zwei Drittel der Importe kamen von dort.

Im Jänner und Februar wurden Waren im Wert von 23,51 Milliarden Euro importiert und um 22,49 Milliarden Euro exportiert. Das Handelsdefizit betrug damit 1,02 Milliarden Euro nach 1,52 Milliarden Euro in der Vorjahresperiode. Aus den anderen EU-Staaten kamen Waren im Wert von 15,39 Milliarden Euro, dorthin wurde um 16,18 Milliarden Euro exportiert. Im Warenverkehr mit der EU gab es damit einen Überschuss von 0,79 Milliarden Euro.

Aus dem Rest der Welt wurden Waren um 8,12 Milliarden Euro gekauft und um 6,31 Milliarden Euro verkauft. Im Februar alleine gab es bei Importen von 11,86 Milliarden Euro und Exporten von 11,09 Milliarden Euro ein Handelsdefizit von 0,76 Milliarden Euro. (APA, 9.5.2017

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