Neues Tool lässt Facebook-Nutzer eigene Filterblase testen

    9. Mai 2017, 08:33
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    Die Süddeutsche Zeitung entwickelte einen Selbsttest, der Überschneidungen mit Fans von Parteien misst

    Ziehen sich Menschen auf sozialen Netzwerken in sogenannte Echokammern zurück, in denen sie nur Inhalte angezeigt bekommen, die ihre Präferenzen bestätigen? Diese Frage stand in den vergangenen Monaten im Fokus zahlreicher Berichte. Die Debatten um sogenannte "Filterblasen" setzten Facebook und Co unter Druck. Der STANDARD zeigte während des Bundespräsidentschaftswahlkampfes etwa, wie unterschiedlich im Extremfall Anhänger von Norbert Hofer oder Alexander Van der Bellen informiert wurden.

    Überschneidungen gemessen

    Die Süddeutsche Zeitung hat nun einen Selbsttest für Facebook-Nutzer gebastelt. Dieser misst, wie sehr die eigenen Likes jenen von Anhängern der deutschen Parteien gleichen. Nutzer bekommen also angezeigt, wie sehr ihre markierten Seiten mit "Gefällt Mir"-Angaben von Fans der Grünen, der CSU oder etwa der SPD konform gehen. So wird laut SZ "politische Nähe Ihres Facebook-Profils zu einer Partei errechnet". Das soll aber nicht zwingend eine Aussage über die politischen Präferenzen des Users treffen. (red, 9.5.2017)

    • Die Frage, ob Facebook-Nutzer sich Filterblasen schaffen, wurde in den vergangenen Monaten heftig debattiert
      foto: reuters/ruvic

      Die Frage, ob Facebook-Nutzer sich Filterblasen schaffen, wurde in den vergangenen Monaten heftig debattiert

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