Hyundai i10: In der Kürze liegt die Würze

10. Mai 2017, 10:18
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Beim Facelift wurde das ultrakompakte Einstiegsmodell von Hyundai, der i10, behübscht und technisch auf Premium gerüstet

Wien – So spritzig der Zwerg-Hyundai konfiguriert ist, so streng ist er: Bereits bei 60 km/h regt die dezent beim Kilometerzähler eingeblendete Schaltempfehlung an, doch bitte auf die Fünfte zu wechseln. Das ignorieren wir natürlich, weil sonst wird es langweilig auf der Autobahn, denn es gibt leider keinen sechsten Gang. Das tut zwar der Zugkraft keinen Abbruch – der beerige i10 hat mit seinen 87 PS ausreichend Power -, aber am Limit dröhnt man bisweilen.

foto: andreas stockinger

Das ist aber, wenn man so will, schon der einzige Nachteil des gemessen an seiner Kleinheit nicht billigen Gefährts. Womit wir beim erklärten Ziel der Koreaner wären: weg vom Billig-Image. Das wurde längst erreicht, wobei anzumerken ist, dass schon der Vorgänger viel besser als sein Ruf, also keineswegs ein "Häusl" war.

foto: andreas stockinger

Der zur Verfügung gestellten Premiumversion fehlt es an nichts: hochwertige Ausstattung, Sieben-Zoll-Bildschirm mit tatsächlich intuitiver Menüführung (Bedienungsanleitung überflüssig) und Sicherheitspaket (unter anderem Spur- und Kollisionswarnsystem).

foto: andreas stockinger

Das Navigationspaket schlägt mit 990 Euro zu Buche, das Premiumpaket mit 900 und das Winterpaket (Sitzheizung vorn, Lederschaltknopf, beheizbares Lederlenkrad) mit 300. Mit Leichtmetallfelgen und Privacy-Glas lässt sich der Komfort auf 16.919 Euro steigern. Da leuchtet dann sogar das Handschuhfach. (Luise Ungerboeck, 10.5.2017)

foto: andreas stockinger

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Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Die Teilnahme an internationalen Fahrzeug- und Technikpräsentationen erfolgt großteils auf Basis von Einladungen seitens der Automobilimporteure oder Hersteller. Diese stellen auch die hier zur Besprechung kommenden Testfahrzeuge zur Verfügung.

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