Polare Kaltluft bringt bis Mittwoch Regen und Schnee

8. Mai 2017, 12:33
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Frostgefahr bis Mittwoch, aber frühsommerliche Temperaturen zu den Eisheiligen

Wien – Mit der Kaltfront von Tief Xander gelangt laut dem Wetterdienst Ubimet in der Nacht auf Dienstag erneut ein Schwall polarer Kaltluft zu den Alpen. Die Temperaturen gehen damit neuerlich markant zurück, die Schneefallgrenze sinkt von Nordosten her auf 1.200 bis 700 Meter. Entlang der gesamten Alpennordseite muss man mit kräftigem Regen rechnen, im Osten und Süden ziehen mit starkem Nordwestwind einige Schauer durch. Schon am Dienstag beruhigt sich das Wetter, in der Nacht auf Mittwoch besteht aber zum Teil Frostgefahr. Pünktlich vor den Eisheiligen wird es dann aber sogar frühsommerlich.

Schneefallgrenze sinkt

In der Nacht auf Dienstag regnet es verbreitet, im Süden und Osten ziehen mit kräftigem Nordwestwind Schauer durch. Von Salzburg ostwärts sinkt die Schneefallgrenze auf 1.200 bis 700 Meter, also bis in manche Täler. Auch im Mühl- und Waldviertel kann es in den höchsten Lagen ein paar Schneeflocken geben. Liegen bleibt der Schnee aber meist erst oberhalb von 1.000 Metern. Im Süden und Westen schneit es hingegen erst oberhalb von 1.400 bis 1.800 Meter.

Frost in den Bergen am Dienstag

Der Dienstag verläuft bei lebhaftem Nordwestwind überall frisch, vom Tiroler Unterland bis ins Mostviertel sowie in der nördlichen Obersteiermark gehen weitere Schauer nieder. Auch in Süden der Steiermark kann man noch stellenweise nass werden. Die Schneefallgrenze pendelt tagsüber von Ost nach West zwischen 1.000 und 1.500 Meter, deutlich höher liegt sie im Süden. Sonnige Auflockerungen gibt es am ehesten ganz im Westen und Südwesten sowie im Norden und Osten. Mit maximal sieben bis 17 Grad bleibt es frisch, in 1.500 Meter herrscht nach Osten zu, etwa auf der Rax, sogar Dauerfrost.

Frostgefahr in der Nacht auf Mittwoch

In der Nacht auf Mittwoch werden die Wolken weniger, der Wind lässt allmählich nach. Damit besteht in vielen Tälern sowie in windgeschützten Beckenlagen im Norden und Osten neuerlich erhöhte Frostgefahr. Die Tiefstwerte liegen hier meist zwischen minus drei und plus drei Grad. Weitgehend frostfrei bleibt es aus heutiger Sicht im Süden und Südosten, hier dämpfen Wolken die Auskühlung.

Dann warm, aber unbeständig

Ab Donnerstag wird es deutlich wärmer, somit droht kein Frost zu den Eisheiligen: Aus heutiger Sicht stellt sich zwar sehr wechselhaftes, aber ausgesprochen warmes Maiwetter ein. Die Nachmittagstemperaturen liegen meist bei frühsommerlichen 20 bis 26 Grad. (red, 8.5.2017)

  • Diese Katze scheint mit der aktuellen Wetterlage eher unzufrieden zu sein.
    foto: reuters / leonhard foeger

    Diese Katze scheint mit der aktuellen Wetterlage eher unzufrieden zu sein.

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