Die Helden des Wings for Life World Run

Blog10. Mai 2017, 06:00
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Von der vierten Auflage jenes Rennens, bei dem man vor der Ziellinie davonläuft. Von 13.500 Menschen, die am Sonntag in Wien den Wings for Life World Run liefen. Von Lemawork Ketema, der wieder einmal vorne war. Und von Gabi, Birgit, Jürgen und Helmut – ganz hinten


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thomas rottenberg

Natürlich ist es super, sagen zu können, Lemawork Ketema nicht bloß zu kennen, sondern mit ihm zu trainieren – weil wir den gleichen Trainer haben. Auch wenn zwischen dem, was "Lema" auf die Straße bringt, und mir Welten liegen.

Lemawork, der Flüchtling, hatte – weil er nicht untätig im Lager rumsitzen wollte/konnte – in den Auwäldern um Korneuburg trainiert und war dort Harald Fritz aufgefallen. Der Rest ist Sportgeschichte: "Lema" rannte, wo er durfte (als Flüchtling ist das nicht so einfach) – und gewann. Unter anderem den ersten Wings for Life World Run. Danach den zweiten. Dann wurde er eingebürgert – und Fritz coacht ihn weiterhin.

Am anderen Ende der Skala bin ich. Nicht nur, aber auch beim Wings for Life Run: Der war am Sonntag – und als ich Lemawork vor dem Start von meinem Plan erzählte, war er beeindruckt: "Respekt – diese Leute verdienen es, vor den Vorhang geholt zu werden."

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