Zwei Peschmerga-Kämpfer bei IS-Angriff im Nordirak getötet

7. Mai 2017, 16:44
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Selbstmordanschlag auf auch von Anti-IS-Allianz genutzten Stützpunkt

Kirkuk – Zwei kurdische Peschmerga-Kämpfer sind bei einem Angriff der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) im Nordirak getötet worden. Fünf weitere Mitglieder der Einheit seien bei dem Selbstmordanschlag am Sonntag verletzt worden, sagte ein General der Kurdenmiliz. Die fünf mit Sprengstoffgürteln bewaffneten Angreifer seien getötet worden.

Die Attacke ereignete sich zwischen der von Kurden kontrollierten Stadt Kirkuk und der IS-Bastion Hawija. Nach Angaben der Peschmerga sind auf dem Stützpunkt auch ausländische Militärberater der US-geführten Anti-IS-Allianz stationiert.

Die Peschmerga kämpfen an der Seite der irakischen Armee gegen die IS-Miliz, die im Sommer 2014 große Regionen im Norden des Landes erobert hatte. Inzwischen kontrollieren die Jihadisten aber nur noch einen Bruchteil der Gebiete. Die Peschmerga waren auch an der Offensive auf Mosul beteiligt. Die IS-Miliz wurde Ende Jänner aus dem Ostteil ihrer einstigen Hochburg im Irak vertrieben.

Mit einer weiteren Großoffensive wollen die irakischen Regierungstruppen und ihrer Verbündeten die Extremisten nun auch aus West-Mosul vertreiben. (APA, 7.5.2017)

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