"Pöstlberger, wer ist das?"

    6. Mai 2017, 11:17
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    Gazzetta dello Sport: "Der 100. Giro d ´Italia beginnt im Zeichen der Überraschung und was für eine Überraschung! Zwei Schritte von dem schönsten Meer Europas stürzt Pöstlberger in ein unerwartetes Glück. Der 25-Jährige gewinnt nicht nur als erster Österreicher eine Giro-Etappe, sondern schlüpft auch als erster österreichischer Radprofi ins Rosa Trikot. Für Österreich war so etwas noch nie geschehen. Das beschert Pöstlberger Schlagzeilen, wie Marcel Hirscher, Kaiser des österreichischen Skis".

    Corriere dello Sport: "Pöstlberger, wer ist das? Der große Bursche aus Vöcklabruck hat die erste Etappe mit einem erfolgreichen Solofluchtversuch gewonnen, wie man ihn nur selten im modernen Radsport sieht. Man rechnet bei diesem Giro mit bekannten Stars, dabei tauchen die Namen von Ausländern auf, die mit Enthusiasmus und jener Fantasie fahren, die aus einem Rennen mit fixem Programm fehlen".

    Tuttosport: "Rosa-Trikot für Pöstlberger, einem Unbekannten, der mit überraschendem Humor glänzt und seine Euphorie über den unerwarteten Erfolg nicht verbergen kann. Er bringt eine Welle der Freude in einem eher trüben Giro nach dem Tod von Michele Scarponi und dem neuen Doping-Skandal".

    La Stampa: "Die Sprinter schlafen und er rennt davon. Pöstlberger, ein Unbekannter, erobert das Rosa-Trikot. Wenn man den Start berücksichtigt, könnte dieser 100. Giro uns noch viele Überraschungen bescheren. Selten haben große Radprofis so die Gelegenheit verschwendet, das Rosa-Trikot zu erobern, das eine ganze Karriere bedeuten kann. Pöstlberger, mit diesem Namen, der mehr an einen Skifahrer, als an einen Radsportler erinnert, hat mit Verdienst die Etappe erobert".

    La Repubblica: "100 Jahre hat Österreich gewartet. Bei der Jahrhundertausgabe des Giros erobert jetzt ein österreichischer Radprofi das Rosa-Trikot. Es überrascht vielleicht, dass Österreich mit seinen Bergen niemals den Sieger einer Giro-Etappe hervorgebracht war. Dabei verkauft man in Österreich mehr Räder als Skier, wie Pöstlberger selber berichtet."

    Corriere della Sera: "Wir hatten alle auf die großen Stars gewartet. Jetzt taucht ein Unbekannter auf, der Österreicher Lukas Pöstlberger, der fest dem Schicksal vertraut und den Journalisten ein Tattoo mit dem Wort ´Fatum ´ zeigt".

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