Lkw-Fahrer bei Test von Antiterror-Sperre verletzt

5. Mai 2017, 16:20
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Ermittlung wegen Körperverletzung

Berlin – Ein inoffizieller Test einer Straßensperre gegen Terrorattacken hat in Deutschland mit schweren Verletzungen geendet. Ein Unternehmer wollte eine neue Form einer sogenannten Nizza-Sperre testen – dabei verletzte sich der von ihm engagierte Fahrer eines Lastwagens schwer, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Mit den schweren Blöcken, meist aus Beton, sollen Terroranschläge mit Lastwagen wie in Nizza oder auf dem Berliner Weihnachtsmarkt verhindert werden.

Der Unfall ereignete sich bereits vor fast zwei Wochen in Fürstenhagen, einem Ortsteil von Uslar in Niedersachsen. Der Fahrer steuerte den Lastwagen gegen die Sperre. Der Aufprall war dann so heftig, dass der 48-Jährige schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Inzwischen wurde er zwar aus der Klinik entlassen, er befinde sich aber weiter in medizinischer Behandlung, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Der Polizei zufolge war der Test nicht offiziell angemeldet, obwohl Feuerwehr und Sanitäter vor Ort waren. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. (APA, dpa, 5.5.2017)

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