DER STANDARD präsentiert:

5. Mai 2017, 08:42

HUMAN RIGHTS TALK: Community Policing und Grätzlpolizei – Bürgernah oder Bürgerwehr?

Die Einbindung der Bevölkerung in Polizeiarbeit ist ein umstrittenes Thema. Für die einen stellt sie einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung des Sicherheitsgefühls der EinwohnerInnen dar, eine Chance, Polizeiarbeit demokratischer und partizipativer zu gestalten. Für andere hingegen bedeutet es die Aufweichung des staatlichen Gewaltmonopols, die Denunziantentum und Bürgerwehrtendenzen befördert. Welche menschenrechtlichen Perspektiven und Überlegungen sind für die Umsetzung von "Community Policing"-Strategien relevant und wie können digitale Lösungen diese befördern?

Es diskutieren:

Christian GRAFL, Universität Wien, Institut für Strafrecht und Kriminologie
Waltraut KOTSCHY,
Projektexpertin CITYCoP, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte
Friedrich KOVAR,
Landespolizeidirektion Wien, Referent für Menschenrechte
Philipp SONDEREGGER,
Menschenrechtsexperte

Moderation: Irene Brickner, DER STANDARD

Dienstag, 16. Mai, 19.00 Uhr
Dachgeschoß Juridicum

Schottenbastei 10–16
1010 Wien

Das Gespräch findet in deutscher Sprache statt. Das Projekt CITYCoP wird aus Mitteln der Europäischen Kommission finanziert.

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