Papst empfing Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi

4. Mai 2017, 14:29
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Vatikan und Myanmar nehmen volle diplomatische Beziehungen auf

Rom/Vatikanstadt/Naypyidaw – Papst Franziskus hat Myanmars Außenministerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi im Vatikan empfangen. Das Gespräch dauerte circa zwanzig Minuten. Nach der Begegnung kündigte der Vatikan an, dass Myanmar und der Heilige Stuhl volle diplomatische Beziehungen aufnehmen werden.

Myanmar wird damit zum Sitz eines Päpstlichen Nuntius und entsendet einen Botschafter an den Vatikan. Bisher vertrat ein sogenannter Apostolischer Delegat mit Sitz in Thailand den Heiligen Stuhl im früheren Burma. Aung San Suu Kyi ist Franziskus schon 2013 begegnet. Damals war sie noch Oppositionelle, diesmal ist sie die zentrale Figur der Regierung. (APA, 4.5.2017)

  • Papst Franziskus und Aung San Suu Kyi am Donnerstag im Vatikan.
    foto: reuters/tony gentile

    Papst Franziskus und Aung San Suu Kyi am Donnerstag im Vatikan.

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