Promotion - entgeltliche Einschaltung

    Das neue Payment-Ökosystem

    4. Mai 2017, 15:07

    Die Wertschöpfungskette rund ums Bezahlen umfasst weit mehr als schlichte Zahlungsmittelakzeptanz und Risikomanagementsysteme. Ein Expertenkommentar von Roland Toch, Managing Director von Wirecard CEE.

    Für moderne, ganzheitliche Verkaufslösungen muss der Kunde von allen Seiten beleuchtet werden, um ihm in jeder Einkaufssituation den bestmöglichen Service bieten zu können. Im E-Commerce beispielsweise – wo der persönliche Kontakt zum Kunden fehlt – beginnt das schon beim Angebot der richtigen Zahlungsmittel. Dieses kann aufgrund persönlicher Kundendaten, bisheriger Kauf-Vorlieben oder auch unter Berücksichtigung des verwendeten Endgerätes variieren.

    Folgekäufe in Online-Shops

    Nach erfolgreichem Einkauf gehen Kunden davon aus, dass ihnen der Händler auf Basis der bereits übermittelten persönlichen Daten nur noch angepasste Angebote zukommen lässt. Habe ich gerade ein Fahrrad gekauft, werde ich mich nicht direkt für ein neues Modell interessieren – sehr wohl aber ein Angebot nützlicher Zusatzartikel begrüßen. Um Folgekäufe im Onlineshop speziell auf mobilen Endgeräten zu erleichtern, sollten die bereits verwendeten Zahlungsdaten sicher hinterlegt werden, sodass ein erneuter Zahlungsabschluss ohne wiederholtes Eintippen von Adresse und Kartennummer möglich ist. Je einfacher der Kaufprozess, desto eher kommen Spontankäufe zustande.

    Auch digitale Wallets greifen den Trend der vereinfachten Bezahlung auf. Oft reicht die Eingabe von Nutzername und Passwort und alle für den Händler notwendigen Kundendaten werden direkt zur Verfügung gestellt. Wenn solche Wallets, wie beispielsweise Apple Pay, online wie auch vor Ort genutzt werden können, ist ein noch größerer Mehrwert gegeben. Der Kreislauf schließt sich durch Kundenbindungsprogramme und Rabattierungen, welche ebenfalls kanalübergreifend genutzt werden können – und auch das hat erfahrungsgemäß Zusatzverkäufe zur Folge.

    Auswahl des richtigen Zahlungsdienstleisters

    Aus Kundensicht ist daher das Bündeln mehrerer Services selbstverständlich komfortabel, doch auch Händler müssen sich zur Abbildung des kompletten Ökosystems nicht mit einzelnen Insellösungen herumschlagen. Full Service Provider, die die gesamte Wertschöpfungskette abbilden können, liefern aufeinander abgestimmte Lösungen, welche sich direkt am Markt einsetzen lassen. Als Full Service zählen neben der klassischen Zahlungsakzeptanz bei stationären Shops, in Mobile Apps und im Onlineshop auch Bankdienstleistungen, Kundenbindungsprogramme, das Risikomanagement aber auch Dienste, die über den klassischen Handel hinausgehen.

    Da sich nicht nur das Konsumverhalten, sondern auch generelle Lebenswelten stetig weiter Richtung Digitalisierung verändern, müssen Bezahllösungen heute auch in das smarte Zuhause integrierbar sein sowie eine Anbindung an das moderne Stadtleben in "Smart Cities" zur Verfügung stellen. Es beginnt im Kleinen beim eigenen Kühlschrank, der selbstständig Lebensmittel ordert, und endet bei der Art und Weise, wie wir uns im urbanen Raum fortbewegen – Stichwort Carsharing oder öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV). An all diesen Berührungspunkten spielt Payment eine immer wichtigere Rolle und der sollte man auch bei der Auswahl des entsprechenden Zahlungsdienstleisters eine ausreichende Priorisierung entgegenbringen.

    • Roland Toch, Managing Director von Wirecard CEE
      foto: economy

      Roland Toch, Managing Director von Wirecard CEE

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