Briten schrecken vor größeren Ausgaben zurück

4. Mai 2017, 13:46
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Zuletzt Schwäche bei Neuwagenkäufen und am Immobilienmarkt

London – In Großbritannien zeigten sich am Fahrzeugmarkt sowie bei Immobilienkäufen zuletzt deutliche Anzeichen der Schwäche. Im April ist der Absatz von Neuwagen um fast ein Fünftel auf 152.000 erstmals zugelassene Fahrzeuge eingebrochen, teilte der Herstellerverband SMMT am Donnerstag mit. Als Ursache nennt er eine neue Steuer für alle Fahrzeugbesitzer, deren Autos Kohlendioxid (CO2) emittieren, die zu Monatsbeginn in Kraft getreten ist. Der Herstellerverband erwartet jedoch, dass die aktuelle Absatzdelle binnen einiger Monate ausgebügelt wird.

Zudem herrscht am britischen Immobilienmarkt zunehmend Zurückhaltung. Im März vergaben die Geldhäuser des Landes so wenige Hypothekarkredite wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Auch bei Konsumkrediten lässt der Schwung nach, wie aus Daten der Bank of England hervorgeht. Demnach legten Verbraucherkredite zwar binnen Jahresfrist um zehn Prozent zu, allerdings handelt es sich um den geringsten Anstieg seit Juli vergangenen Jahres. (red, 4.5.2017)

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