15-jähriger Mopedfahrer lieferte Polizei im Pongau Verfolgungsjagd

4. Mai 2017, 09:33
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Nach sieben Kilometer langer Flucht gestoppt – Panik wegen fehlenden Führerscheins als Motiv

St. Johann im Pongau – Ein 15-Jähriger hat am Mittwochnachmittag der Polizei im Salzburger Pongau mit einem Moped eine rund sieben Kilometer lange Verfolgungsjagd geliefert. Der Einheimische hatte sich von einem Freund ein nicht zugelassenes Zweirad geliehen und darauf das Kennzeichen eines anderen Fahrzeuges montiert. In St. Johann wurde eine Polizeistreife auf das Nummernschild aufmerksam und nahm die Verfolgung auf.

Der Bursch, der auf dem Sozius noch einen Freund mithatte, beschleunigte daraufhin das offenbar getunte Moped und raste mit bis zu 80 Stundenkilometern davon. Der Streifenwagen hatte ihn kurz darauf eingeholt, doch der 15-Jährige bog auf einen Geh- und Radweg ein. Dort mussten Fußgänger zum Teil auf die Seite springen, um nicht angefahren zu werden, so die Polizei.

Jugendlicher hatte keinen Führerschein

Schließlich lenkte der 15-Jährige das Fahrzeug auf die Bundesstraße zurück, wo drei Polizeiautos an der Verfolgung teilnahmen. In Bischofshofen konnten die Polizisten das Moped schließlich anhalten. Der Pongauer wurde von zwei Beamten "vom Moped geholt und zu Boden gebracht", wie es im Polizeibericht hieß. Als Grund für seine Flucht gab der Jugendliche an, dass er in Panik geraten sei, weil er keinen Führerschein besitzt. Den Burschen erwartet eine Fülle von Anzeigen nach der Straßenverkehrsordnung und dem Strafrecht. (APA, 4.5.2017)

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