Andritz erwartet trotz Nachfrageplus heuer keine großen Sprünge

4. Mai 2017, 08:44
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Quartalsgewinn auf 52,5 Millionen Euro gestiegen – Anlagenbauer erwartet für Gesamtjahr Stagnation

Wien – Der österreichische Anlagenbauer Andritz ist dank einer gestiegenen Nachfrage mit einem Umsatz- und Gewinnplus in das neue Jahr gestartet. Unter dem Strich stieg der Gewinn im ersten Quartal auf 63,0 Millionen Euro nach 52,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. In den kommenden Monaten erwarten die Steirer allerdings keine großen Sprünge. "Wir sind mit der Geschäftsentwicklung im ersten Quartal sehr zufrieden und erwarten für das Gesamtjahr unverändert zumindest gleichbleibenden Umsatz und gleichbleibende Rentabilität gegenüber 2016", sagte Konzernchef und Hauptaktionär Wolfgang Leitner. Im vergangenen Jahr erzielte Andritz bei Erlösen von 6,4 Milliarden Euro einen Konzerngewinn von 268 Millionen Euro.

Im ersten Quartal zog Andritz nach eigenen Angaben in allen Geschäftsbereichen mehr Aufträge an Land. Der Auftragseingang stieg um ein Viertel auf 1,6 Milliarden Euro. Vor allem für die größte Sparte, Zellstoff und Papier, erwartet der Konzern weiterhin eine solide Marktentwicklung. In diesem Geschäftsbereich stellen die Grazer Anlagen für die Produktion von Zellstoff für die Herstellung von Papier, Karton und Faserplatten her. Im Bereich Wasserkraft, wo unter anderem Turbinen für Wasserkraftwerke produziert werden, sei hingegen vor allem in Europa mit einer zurückhaltenden Investitionstätigkeit zu rechnen. (Reuters, 4.5.2017)

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