Bremsen überhitzten: Rauch drang in ÖBB-Zug ein

3. Mai 2017, 16:54
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Fahrgäste öffneten Türen – Railjet von Budapest nach München hatte rund 40 Minuten Verspätung

Wien/Amstetten – Überhitzte Bremsen eines ÖBB-Railjets haben am Dienstag zu einem Zwischenfall auf der Fahrtstrecke zwischen Budapest und München geführt. Weil Rauch auch in die Garnitur eindrang, blieb der Zug rund 30 Minuten außerplanmäßig im Bahnhof St. Peter-Seitenstetten (Bezirk Amstetten) stehen, sagte ÖBB-Sprecher Roman Hahslinger.

Weil es im Außenbereich der Garnitur zu einer starken Rauchentwicklung kam, stoppte der Railjet 64 noch vor dem Bahnhof. "Dann haben offenbar Fahrgäste die Türen geöffnet, wodurch sich der Rauch auch im Railjet verteilte", berichtete Hahslinger. Der Zug fuhr in den Bahnhof St. Peter-Seitenstetten, wo er von 15.43 bis 16.11 Uhr stehen blieb. "Dort hat der Zugbegleiter dann alles kontrolliert", sagte Hahslinger. Der Zug erreichte mit rund 40 Minuten Verspätung den Endbahnhof in München.

Fahrgäste bemängelten Türnotöffner

Fahrgäste berichteten auf der Facebook-Seite der ÖBB, dass Türnotöffner nicht funktioniert hätten. "Eine Fehlfunktion kann ich nicht bestätigen", betonte der Bahn-Sprecher. Die betroffene Garnitur befinde sich jedenfalls mittlerweile in der Werkstatt und soll dort genau überprüft werden. (APA, 3.5.2017)

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