Horrorclowns in Deutschland wegen Körperverletzung verurteilt

3. Mai 2017, 13:16
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Junge Frauen hatten posttraumatische Belastungsstörung bei Opfer verursacht

Würzburg – Ihr nächtlicher Ausflug als Horrorclowns hat zwei jungen Frauen in Deutschland eine Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung eingebracht. Die beiden hatten gemeinsam mit einer dritten Frau in einer Nacht im September 2016 bei mehreren Häusern in der unerfränkischen Gemeinde Güntersleben geklopft und Sturm geläutet.

Als eine Mutter tatsächlich öffnete, schrien sie laut. Zwei der Frauen sprangen dabei mit gruseligen Masken im Vorgarten herum, die dritte filmte. Das Opfer leidet seither unter Schlafstörungen, Panikattacken und hoher Reizbarkeit.

Mehrere hundert Euro Schmerzensgeld

Der Jugendrichter verurteilte die beiden damals 18 und 20 Jahre alten Angeklagten bei der Verhandlung am Würzburger Amtsgericht am Mittwoch nach dem Jugendstrafrecht zur Zahlung eines Schmerzensgelds von mehreren hundert Euro. Zudem muss die Ältere wegen mehrerer Vorstrafen eine Woche in Jugendarrest, die Jüngere soll 80 Sozialstunden ableisten. (APA, 3.5.2017)

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