Rebellen ziehen sich aus Syrien-Friedensgesprächen zurück

    3. Mai 2017, 12:58
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    Sprecher nennt andauernde Bombardements als Grund

    Astana – Die syrischen Rebellen haben sich aus den Friedensgesprächen in der kasachischen Hauptstadt Astana zurückgezogen. Grund seien die andauernden "heftigen Bombenangriffe auf Zivilisten", sagte ein Vertreter der Rebellen-Delegation am Mittwoch in Astana. Die Aufständischen würden so lange nicht an den Gesprächen teilnehmen, bis die Bombardements gestoppt würden.

    In Astana sollte am Mittwoch eine neue Runde von Friedensgesprächen zum Syrien-Konflikt stattfinden. Die Gespräche in Astana laufen zusätzlich zu den regelmäßig unter Uno-Vermittlung stattfindenden Syrien-Verhandlungen in Genf. Wirkliche Fortschritte haben beide Gesprächsrunden bisher nicht erzielt.

    Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien vor gut sechs Jahren wurden mehr als 320.000 Menschen getötet, mehr als die Hälfte der Bevölkerung wurde in die Flucht getrieben. Die USA, Russland und zahlreiche weitere Konfliktparteien sind am Syrien-Krieg beteiligt. (APA, 3.5.2017)

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