Zwölf Tote durch Gasexplosion bei Tunnelbau in China

3. Mai 2017, 10:51
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Tunnel für neue Hochgeschwindigkeitsstrecke sollte durch Kohleflöz führen

Peking – Bei einer Explosion während des Baus eines Eisenbahntunnels sind im Südwesten Chinas zwölf Arbeiter ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch berichtete, strömte bei den Bohrarbeiten plötzlich Gas in den Tunnel und explodierte.

foto: reuters
Die Suche nach den Verschütteten wurde nach 14 Stunden eingestellt.

Zwölf Arbeiter wurden verletzt, zwölf weitere wurden verschüttet. Die Suche nach ihnen wurde nach 14 Stunden eingestellt. Mehr als 2.000 Bergungskräfte hatten sich daran beteiligt.

Massiver Ausbau

Der Tunnel für eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke in der Provinz Guizhou führt mitten durch ein Kohlelager. In der Volksrepublik wird seit über zehn Jahren massiv am Aufbau neuer Hochgeschwindigkeitsnetze gearbeitet, in rasantem Tempo wurden bereits 17.000 Kilometer Schienen verlegt. Die Sorge vor Pfusch am Bau ist entsprechend groß.

foto: reuters
2000 Bergungskräfte hatten sich an der Suchaktion beteiligt.

In China kommt es immer wieder zu schweren Industrieunfällen. Zwar gibt es inzwischen strenge Sicherheitsbestimmungen, doch werden sie oft nicht umgesetzt. Nach der jüngsten Statistik der Regierung waren im Jahr 2015 rund 66.000 Menschen bei Arbeitsunfällen getötet worden. (APA, 3.5.2017)

  • In China kommt es immer wieder zu schweren Industrieunfällen.
    foto: reuters

    In China kommt es immer wieder zu schweren Industrieunfällen.

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