Preisverfall lastete im Quartal auf Swisscom

    3. Mai 2017, 08:12
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    Weniger Umsatz und Betriebsgewinn – Festnetz baut deutlich ab

    Der Preisverfall auf dem Schweizer Telekommunikationsmarkt und Anschlussverluste lasten zum Jahresstart auf der Swisscom. Der Betriebsgewinn (Ebitda) sei voriges Quartal um ein Prozent auf 1,07 Mrd. Franken (986 Mio. Euro) gesunken, teilte das in Bern ansässige Unternehmen am Mittwoch mit. Der Quartalsumsatz schrumpfte um zwei Prozent auf 2,83 Mrd. Franken.

    "Wir haben im ersten Quartal ein solides Ergebnis erarbeitet und dies bei weiterhin hohem Druck und in einem schwierigen Umfeld", sagte Swisscom-Chef Urs Schaeppi.

    Festnetz

    Die Hälfte des Umsatzrückgangs sei Folge des rückläufigen Teilnehmerbestands in der Festnetztelefonie, der Rest sei auf Preissenkungen und einen Rückgang im Großkundengeschäft zurückzuführen. Analysten hatten für das Quartal mit 1,06 Mrd. Franken Ebitda und einem Umsatz von 2,87 Mrd. Franken gerechnet.

    Der Vorstand hält an der Geschäftsprognose fest und erwartet für das laufende Jahr ein Betriebsergebnis von rund 4,2 Mrd. Franken (2016: 4,29 Mrd. Franken) und einen unveränderten Umsatz von 11,6 Mrd. Franken. Bei Erreichen der Ziele sollen erneut 22 Franken an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die Swisscom gehört mehrheitlich dem Schweizer Staat. (Reuters, 3.5.2017)

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