Generatorenbereich von Bosch geht nach China

2. Mai 2017, 10:13
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Wenn sich der Autozulieferer von seiner Traditionssparte trennt, sind 6.300 Mitarbeiter an 14 Standorten betroffen

Berlin – Der Autozulieferer Bosch verkauft einem Zeitungsbericht zufolge seinen Geschäftsbereich Starter und Generatoren nach China. Die Vereinbarung sei in der vergangenen Woche zustande gekommen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom Dienstag, ohne einen Preis zu nennen. Bosch wollte sich laut dem Bericht nicht dazu äußern.

Betroffen seien 6.300 Mitarbeiter an 14 Standorten, berichtete die "FAZ". In Deutschland arbeiteten 600 Beschäftigte in Hildesheim und 500 in Schwieberdingen bei Stuttgart in diesem Bereich. Für Donnerstag hat Bosch seine Bilanzpressekonferenz angesetzt.

Finanzanalysten gingen davon aus, dass der Verkauf des Geschäfts, das für einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro stehe, eine halbe Milliarde Euro in die Kassen von Bosch spülen könnte, berichtete die Zeitung weiter. Die Sparte produziert unter anderem auch Start-Stopp-Systeme, kleine Elektromotoren und Mild-Hybrid-Komponenten. (Reuters, 2.5.2017)

  • Rund eine halbe Milliarde Euro könnte Bosch der Verkauf seiner Generatorensparte einbringen.
    foto: reuters/ralph orlowski

    Rund eine halbe Milliarde Euro könnte Bosch der Verkauf seiner Generatorensparte einbringen.

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