Wirtschaftsstudenten zieht es zu Red Bull, Techniker zu Google

    28. April 2017, 16:03
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    trendence-Umfrage: BMW als Wunscharbeitgeber auf Platz zwei

    Wohin nach dem Uni-Abschluss? Wirtschafts- und Technikstudenten haben da klare Wünsche, die offenbar stark ans Markenimage des jeweiligen Unternehmens gekoppelt sind: Die Wirtschafter wollen nach wie vor am liebsten zum Energy-Drink-Hersteller Red Bull, die Techniker zur IT-Firma Google, geht aus dem heurigen "Graduate Barometer" des deutschen trendence-Instituts hervor.

    Auf Platz zwei folgt bei den Studierenden beider Studienrichtungen der Autokonzern BMW, auf Rang drei bei den Wirtschaftern Google und bei den Technikern Siemens.

    12.000 "abschlussnahe" Wirtschafts- und Technikstudenten

    Über ihren Wunscharbeitgeber abgestimmt haben rund 12.000 "abschlussnahe" Wirtschafts- und Technikstudenten von 31 Hochschulen in ganz Österreich.

    Die Wirtschaftsstudenten liebäugeln für den Jobeinstieg aber auch stark mit dem öffentlichen Sektor – die Europäische Kommission rangiert bei dieser Gruppe auf Platz vier, das Außenministerium auf Platz fünf, die Wirtschaftskammer Österreich auf Platz sieben und die Oesterreichische Nationalbank auf Platz neun.

    Viele Wirtschafter zieht es zudem in die Beratungsbranche – mit BCG auf Rang elf, Deloitte und EY ex aequo auf Rang zwölf, McKinsey und PwC gleichauf auf Rang 20 sowie KPMG auf Rang 22. "Karriere, Weiterbildung und ein hohes Einstiegsgehalt werden den Absolventen immer wichtiger – und genau das versprechen ihnen die Beratungen", so trendence-Österreich-Manager Bernhard Vierhaus.

    Chemie- und Pharmaindustrie

    Techniker und IT-ler halten auch Unternehmen aus der Chemie- und Pharmaindustrie für gute Arbeitgeber – Bayer ist auf Platz fünf zu finden, Boehringer Ingelheim unweit dahinter auf Platz acht, Baxter auf Platz elf, und – ebenfalls noch unter den Top-20-Wunscharbeitgebern – Sandoz und Novartis auf den Rängen 16 bzw. 19.

    Gute Chancen für einen raschen Jobeinstieg haben laut trendence Absolventen mit "digitalen Kompetenzen". Doch nur etwas über ein Drittel der Wirtschaftswissenschaftler und knapp die Hälfte der Techniker zählen den Angaben zufolge zu den digitalen Talenten. Nur jeder Fünfte kenne sich mit Big Data aus. (APA, 28.4. 2017)

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