Nach Kerns Pizzavideo: "Migrant ohne Wahlrecht" liefert Pita

28. April 2017, 14:30
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Da Migranten selten "im Bundeskanzleramt, Parlament oder Rathaus arbeiten", besucht ein junger Mann nun hungrige Bürger zu Hause

Eine "Piteria", keine "versteckte" Kamera – um Werbung für die Wiener Integrationswochen zu machen, hat sich die veranstaltende Agentur an einer Marketingidee des Kanzleramts orientiert: Auf die Pizzalieferung von SPÖ-Chef Christian Kern folgt nun ein Video eines "Migranten ohne Wahlrecht", der Pita zustellt.

Da leider "selten ein Migrant im Bundeskanzleramt, Parlament oder Rathaus" arbeite, besucht der junge Mann hungrige Bürger zu Hause, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Eine offensichtlich eingeweihte Familie lässt den Lieferanten sofort zu sich in die Wohnung. "Ich finde, dass das Leben in Österreich sehr positiv ablaufen könnte, wenn man die Hetze irgendwie auf die Seite schieben könnte", erklärt ihm dort eine Frau.

bum media

In einer weiteren besuchten Wohnung empfiehlt ein Mann den Politikern Wertekurse, da ihre Rhetorik "in letzter Zeit ziemlich menschenverachtend" sei. Am Ende des Videos freut sich der Hauptdarsteller über seine gelungene Aktion. Bloß, anders als bei Kern sei für ihn "das Trinkgeld eher schlecht" ausgefallen. "Aber das kann daran liegen, dass Migranten in Österreich für die gleiche Arbeit weniger verdienen und laut Statistik öfter von Arbeitslosigkeit betroffen sind", sagt er. (red, 28.4.2017)

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