Sharp dämmte Verluste ein

    28. April 2017, 10:45
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    Japanischer Elektronikkonzern im dritten Jahr in Folge in den roten Zahlen, operativ aber mit Gewinn

    Der unter dem Dach des Auftragsfertigers Foxconn operierende japanische Elektronikkonzern Sharp ist auf dem Weg der Erholung. Dank Sanierungsmaßnahmen konnte der Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr (31. März) unterm Strich auf rund 24,9 Mrd. Yen (205,3 Mio. Euro) gesenkt werden, nach 255,9 Mrd. Yen im Vorjahr, wie Sharp am Freitag bekanntgab.

    Damit schreibt der Konzern im nunmehr dritten Jahr in Folge rote Zahlen. In operativer Rechnung konnte er jedoch erstmals wieder schwarze Zahlen ausweisen: Der Betriebsgewinn belief sich auf 62,4 Mrd. Yen, nach einem Vorjahresverlust von 161,9 Mrd. Yen. Der Umsatz sank um 16,7 Prozent auf 2,05 Billionen Yen.

    Pionier

    Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gab das in Osaka ansässige Unternehmen nicht ab. Sharp ist der erste große japanische Elektronikkonzern, der von einem ausländischen Unternehmen übernommen worden war. Sharp war Pionier bei flachen LCD-Bildschirmen, geriet in den vergangenen Jahren jedoch durch Konkurrenz aus Südkorea und China massiv unter Druck.

    Sharp steht seit 2016 unter der Kontrolle von Foxconn. Der Konzern aus Taiwan hatte rund 3 Mrd. Euro für den Einstieg gezahlt und ist nun größter Anteilseigner (66 Prozent) bei Sharp. (APA, 28.4. 2017)

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