Kinderkleidung: Secondhand, selbstgenäht, alles neu gekauft oder gar gemietet?

    User-Diskussion3. Mai 2017, 08:00
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    Hemdchen, Hauben, Strampler: Wo kommen sie her – wo gehen sie hin?

    Die ersten Strampler und Bodys liegen schon in der Kommode bereit – so klein, dass man meinen könnte, sie wären für eine Puppe. Kaum ist das Baby auf der Welt, sind auch schon die ersten Kleidungsstücke zu klein, da gerade in den ersten Monaten die Kleinen an Größe und Gewicht deutlich zulegen. Freunde und Familie schenken dem Nachwuchs dann meist auch noch Süßes – häufig auch Unpraktisches – zum Anziehen. Und schon ist der Kleiderschrank übervoll, und vieles davon wird das Baby nicht einmal anhaben.

    Viele Eltern entscheiden sich daher oft für Kleidung aus Secondhandläden oder von Flohmärkten. Das ist eine kostengünstigere Variante und auch nachhaltiger, denn oftmals finden sich nahezu neuwertige Stücke am Flohmarkttisch zum Verkauf. Gebrauchte Kleidung hat zudem den Vorteil, dass etwaige Chemikalien kaum mehr im Stoff vorhanden sind, da sie bereits mehrmals gewaschen wurde.

    Kleiderberge und Markengewand

    Aber auch wenn man gebrauchte Kleidung erwirbt – der Kleiderkasten wird wieder voll. Wer zu Hause keine Kleiderberge anhäufen will, kann Gewand auch mieten. Von Schwangerschaftskleidung bis Kindergewand wird diese Option über verschiedene Onlineportale angeboten und nach Hause geliefert. Aber auch selber nähen, stricken und häkeln für den Nachwuchs ist mittlerweile zum Trend unter Jungeltern geworden.

    Sobald der Nachwuchs am Spielplatz wild die Runden dreht, ist das Lebensalter der Kleidung eher kurz, und die Frage nach einer Weiterverwertung der Kleidung stellt sich gar nicht mehr. Und irgendwann reden die Kinder bei der Klamottenwahl auch selbst mit – dann muss es unbedingt dieses oder jenes Outfit sein und vielleicht auch noch von dieser oder jener Marke.

    Geschenkt, gemietet oder gekauft?

    Woher haben Sie Baby- und Kinderkleidung? Was machen Sie mit den alten Babysachen? Welches Kleidungsstück haben Sie aus nostalgischen Gründen aufgehoben? Hat Ihr Kind schon fixe Vorstellungen davon, was es anziehen will und was überhaupt nicht geht? Bekommt Ihr Kind auch teure Markenkleidung? (haju, 3.5.2017)

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