Russisches Kriegsschiff vor türkischer Küste gesunken

27. April 2017, 15:33
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Zusammenstoß mit Frachtschiff – Besatzung geborgen

Istanbul – Nach einer Kollision mit einem Frachtschiff vor der türkischen Küste ist ein russisches Kriegsschiff gesunken. Das Aufklärungsschiff "Liman" der Schwarzmeerflotte sei Donnerstagmittag rund 40 Kilometer nordwestlich der Bosporus-Mündung mit dem Viehtransporter "Ashot-7" kollidiert, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Demnach erlitt das Schiff bei der Kollision einen Wassereinbruch.

Die türkische Küstenwache teilte wenig später mit, das Schiff sei gesunken. Die gesamte Besatzung sei in Sicherheit gebracht worden, sagte ein Vertreter der Küstenwache. Nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu gab bei dem Unglück weder Tote noch Verletzte. Der Frachter war laut dem Sender NTV mit einer Ladung von mehr als 8.000 Schafen auf dem Weg von Rumänien nach Jordanien.

Verstärkung entsandt

Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden mehrere russische Kriegsschiffe und ein Flugzeug zum Unglücksort entsandt.

Ein Bergungsschiff ist unterwegs

Die "Liman" ist ein früheres Forschungsschiff mit einer Länge von 73 Metern, das von der russischen Marine zum Aufklärungsschiff umgerüstet worden ist. Im Februar hatten russische Medien unter Berufung auf Militärkreise berichtet, die "Liman" werde ein Nato-Manöver im Schwarzen Meer verfolgen. (APA, 27.4.2017)

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