Kein EU-Verfahren wegen Betrugsvorwürfen gegen SPD-Chef Schulz

26. April 2017, 19:11
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Infrage gestellte Personalentscheidungen wurden untersucht

Brüssel/Straßburg – Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (Olaf) sieht keine Anhaltspunkte, dass es im Europaparlament unter dem heutigen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz zu juristisch relevanten Unregelmäßigkeiten kam.

Experten hätten infrage gestellte Personalentscheidungen untersucht, sagte eine Sprecherin am Mittwochabend. Danach sei jetzt entschieden worden, kein offizielles Ermittlungsverfahren einzuleiten.

Posse um Vertraute

Schulz wird unter anderem vorgeworfen, dass er sich in seiner Zeit als EU-Parlamentspräsident persönlich dafür einsetzte, dass sein Vertrauter Markus Engels in den Genuss vorteilhafter Vertragskonditionen kam. Zudem soll der SPD-Politiker im Oktober 2015 versucht haben, auch anderen Mitarbeitern lukrative Karrierevorteile zu verschaffen. (APA, 26.4.2017)

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