Kolumbien-ABC: Von A wie Anden bis Z wie Zipaquirá

    27. April 2017, 16:00
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    Seitdem die Guerillas Frieden geben, steht Kolumbien bei Abenteurern hoch im Kurs. Urlauber erkunden ein noch wenig bereistes Land von A wie Anden bis Z wie Zipaquirá

    A

    Das Land zwischen Anden und Amazonas verfügt über Klimata, die von alpin über tropisch am Pazifik und wüstenhaft trocken an der Karibik reichen.

    B

    Unter Simón Bolívar entsteht 1819 Großkolumbien, das das heutige Kolumbien, Ecuador, Panama, Venezuela und Teile Perus und Guyanas umfasst.

    foto: apa/afp/guillermo legaria
    Statue von Simón Bolívar

    C

    Chocolate con queso ist in den Anden beliebt, weil Mozzarella in der Trinkschoko viel Energie gibt.

    D

    El Dorado basiert auf einer kolumbianischen Legende. Es bezeichnete erst einen Mann, später eine Stadt und dann ein sagenhaftes Goldland.

    E

    Drogenboss Pablo Escobar versorgt posthum etliche Reiseagenturen mit Touren auf seinen Spuren.

    foto: ap
    Pablo Escobar

    F

    Seit 30. 11. 2016 ist der Friedensvertrag mit der linksgerichteten Guerillabewegung Farc (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) in Kraft.

    G

    1927 wird Gabo alias Gabriel José García Márquez in Aracataca geboren. Sein Geburtshaus (heute Museum) in dem hübschen Dorf ist sehenswert.

    foto: ap/andres reyes
    Gabriel José García Márquez

    H

    Seit 1976 ist die Hauptstadt Bogotá jeden Sonntag für Autos gesperrt. Über zwei Millionen Menschen sind dann zu Fuß oder per Rad unterwegs.

    I

    Gut 85 indigene Völker in Kolumbien sprechen 69 verschiedene, vom Aussterben bedrohte Sprachen.

    J

    Der Jaguar und 2.890 andere Wirbeltierarten ließen schon Alexander von Humboldt von der vielfältigen Fauna Kolumbiens schwärmen.

    foto: reuters/mario anzuoni
    Jaguar

    K

    Die Karibikküste ist nicht länger Farc-Hochburg, bietet Traumstrände und ist noch nicht überlaufen.

    L

    Lonely Planet listet Kolumbien unter den Top-Ten-Reisezielen für 2017 auf Platz zwei.

    M

    Medellín galt als eine der gefährlichsten Städte der Welt. Seit der Vertreibung paramilitärischer Milizen hat sie sich zum hippen Reiseziel gemausert.

    foto: getty images/istockphoto/dc_colombia
    Medellín

    N

    Beinahe ein Drittel der Landesfläche sind als Nationalparks oder Naturschutzgebiete ausgewiesen.

    O

    Orinoquía, der "Wilde Osten " mit seinen unberührten Flusslandschaften, gilt seit dem Rückzug der Farc als große Neuentdeckung für Abenteurer.

    P

    Die höchsten Berge, der Pico Cristóbal Colón und der Pico Simón Bolívar, sind beide 5.775 Meter hoch.

    Q

    Die Departamentos Quindío, Caldas und Risaralda bilden das sogenannte Kaffeedreieck, aus dem die milden Bohnen des Café de Colombia kommen.

    foto: imago stock&people
    Kaffeebohnen

    R

    Der Río Magdalena ist der wichtigste Fluss des Landes. Er durchfließt unter anderem den Archäologiepark San Agustín mit monumentalen Steinstatuen.

    S

    Die Sicherheitslage hat sich seit 2002 kontinuierlich verbessert. In Bogotá ist sie mit der in anderen lateinamerikanischen Metropolen vergleichbar.

    T

    Tejo, dem Spielprinzip von Boccia nicht unähnlich, ist offizieller Nationalsport Kolumbiens und wird seit präkolumbischer Zeit gespielt.

    Tejo

    U

    Das Land hat acht Unesco-Welterbestätten, die Altstadt von Cartagena ist die lohnendste.

    V

    Die Grenze zu Venezuela gilt derzeit als unsicher, ebenso jene zu Panama sowie die Pazifikküste.

    W

    Die Wachspalme gilt als weltweit höchste Palmenart und ist der Nationalbaum Kolumbiens.

    foto: getty images/istockphoto/nicolasdecorte
    Wachspalme

    X

    Unter dem Namen Xoco of Bogotá und über eigene Concept-Stores vertreiben kolumbianische Händler Gourmetschokolade in der ganzen Welt.

    Y

    Die psychoaktive Droge Yopo ist in Kolumbien fast so verbreitet wie Koka. Die Strafen für Drogenmissbrauch im Land sind mittlerweile drastisch.

    Z

    Nach Zipaquirá führt von Bogotá die einzige, aber lohnende Zuglinie des Landes. Die Stadt ist das ehemalige Zentrum der Salzgewinnung. (Sascha Aumüller, RONDO, 27.4.2017)

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