Junge ÖVP verulkt SPÖ-Kampagne

25. April 2017, 13:44
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Die SPÖ wirbt um Anhänger, indem sie Niedriglohnbezieher für höhere Bezüge argumentieren lässt – die Junge ÖVP setzt dem Raunzer entgegen

Wien – Nachdem die SPÖ in ihrem Werben um den Mittelstand eine Arbeiterin namens Chantal über ihr geringes Einkommen klagen hat lassen, kontert die ÖVP mit Sujets, in denen sie ebenfalls einfachen Menschen einfache Botschaften in den Mund legt.

Die Original-Chantal der SPÖ ...

Eine der Äußerungen kritisiert ein der SPÖ zugerechnetes Problem, die Gangbetten in den Wiener Spitälern. Ein als "Jerome Pasqual" bezeichneter junger Mann wird mit der Aussage zitiert: "Gangbett hob i scho daham, wenn mei Oide has ist. Des brauch i ned im Spital a nu!"

... und ihre falschen Freunde bei der Jungen ÖVP. (Der Post ist mittlerweile von der Facebook-Seite der JVP Ottakring gelöscht)

Und eine als Chantals Freundin bezeichnete "Jaqueline" raunzt: "Tschick san scho wieder teurer worden, Oida!"

Veröffentlicht wurden die Scherze auf der Facebook-Seite der Jungen ÖVP Ottakring – sie wurden innerhalb kurzer Zeit zigmal geteilt. Und auch kritisiert. So verteidigte ein Poster die SPÖ-Kampagne mit dem Hinweis: "Man darf also annehmen, dass ihr der Meinung seid, es ist okay, dass Menschen wie 'Chantal' mit Fulltimejobs zu wenig verdienen, um davon zu leben? Wie war das noch mal mit "Leistung muss sich wieder lohnen"? Wo ist eure Leistung? Und wart ihr nicht mal christlich-sozial? Heute seid ihr weder das eine noch das andere." (Conrad Seidl, 25.4.2017)

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