Kopenhagen wirft Russland "aggressives" Hacken von E-Mails vor

24. April 2017, 16:06
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Bericht dokumentiert Vorgehen der Gruppe APT28

Stockholm – Der dänische Verteidigungsminister Claus Hjort Frederiksen hat Russland ein "sehr aggressives" Verhalten beim Hacken von E-Mails vorgeworfen. In diesem Bereich gebe es einen "anhaltenden Krieg der russischen Seite", erklärte Frederiksen am Montag unter Bezug auf einen am Vortag veröffentlichten Bericht des Zentrums für Cybersicherheit.

In dem Bericht wird das Vorgehen der Hackergruppe APT28 geschildert. Diese Gruppe soll Verbindungen zur russischen Regierung haben und wird von der US-Bundespolizei FBI bezichtigt, hinter "schädlichen Cyberaktivitäten" gegen US-Websites zu stecken.

Dem Bericht des dänischen Zentrums für Cybersicherheit zufolge gelang es den Hackern, in den Jahren 2015 und 2016 E-Mails von Mitarbeitern des Verteidigungsministeriums zu hacken. Die Mails enthielten "keine militärischen Geheimnisse", erklärte Frederiksen. Die Vorgänge seien aber "selbstverständlich gravierend". (APA, 24.4.2017)

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