4.000 Malaria-Tote in Burkina Faso im vergangenen Jahr

23. April 2017, 16:45
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Drei Viertel der Todesopfer in westafrikanischem Land sind Kinder unter fünf Jahren

Ouagadougou – Im westafrikanischen Burkina Faso sind im vergangenen Jahr 4.000 Menschen an Malaria gestorben, davon 3.000 Kinder unter fünf Jahren. Insgesamt seien in diesem Zeitraum 9,8 Millionen Malaria-Fälle verzeichnet worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Sonntag in Ouagadougou mit.

Malaria bleibe "die Hauptursache für Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle in unserem Land", teilte der Koordinator des nationalen Programms zum Kampf gegen Malaria (PNLP), Yacouba Sawadogo, anlässlich des bevorstehenden Weltmalariatages am Dienstag mit. In den ersten drei Monaten des Jahres 2017 verzeichneten die Behörden in Burkina Faso demnach 680 Todesfälle infolge der durch Stechmücken übertragenen Krankheit. (APA, 23.4.2017)

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