Vier mutmaßliche Terroristen auf den Philippinen getötet

23. April 2017, 11:35
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Bei Zusammenstößen mit Regierungstruppen

Manila – Bei Zusammenstößen mit Regierungstruppen auf den Philippinen sind vier mutmaßliche Kämpfer der islamistischen Terrorgruppe Abu Sayyaf getötet worden. Die Terroristen hätten auf der Ferieninsel Bohol 600 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila Entführungen planen wollen, berichtete das Militär am Sonntag.

Demnach ereignete sich das Feuergefecht bereits am Samstag in der Stadt Clarin, wo die Truppen nach Abu-Sayyaf-Terroristen gesucht hätten. "Die Gruppe hat versucht, auf Bohol Fuß zu fassen, dies aber nicht geschafft", sagte der Militärsprecher Edgard Arevalo.

Die mutmaßlichen Terroristen seien erstmals am 11. April auf Bohol gesichtet worden. Zu dem Zeitpunkt waren sechs Kämpfer bei Zusammenstößen getötet worden, darunter der als "Abu Rami" bekannte Anführer Muammar Askali. Laut Militärangaben hatte Rami 2016 die Enthauptung zweier Kanadier sowie im Februar die Ermordung eines Deutschen angeordnet. Auf sein Konto soll auch die Entführung eines deutschen Ehepaares vor der Küste Malaysias im April 2014 gehen. Die beiden waren ein halbes Jahr später nach der Zahlung eines Lösegeldes freigelassen worden. (APA, dpa, 23.4.2017)

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