Peugeot Traveller: So groß, so gmiatlich

    25. April 2017, 10:07
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    Der Peugeot Traveller ist mit seinem 150 PS starken Diesel ganz schön spritzig und gleichzeitig komfortabel

    Wien/Burgenland – Es hat eigentlich gar nicht so gut ausgesehen für den mächtigen Franzosen, dass er viel an die frische Luft kommt. Grund dafür war ein RS-Modell, das einige Tage lang gleichzeitig zum Testen anstand. Beim "R" weiß man es nie so ganz genau – das kann "Racing", "Rallye" oder manchmal vielleicht sogar "Rost" heißen -, aber das "S" steht bei solchen Autos immer für "Sport" – so ähnlich wie jedes "Sch" in Gluschitsch. Na ja.

    foto: guido gluschitsch

    Das "Traveller" beim Peugeot, das steht für neun Personen oder fast 4000 Liter Umzugskarton, knapp fünf Meter Länge und mehr als 1700 Kilogramm Gewicht.

    foto: guido gluschitsch

    Von Sport ist in erster Linie keine Rede. Elf Sekunden braucht der Bus für den Spurt auf Tempo 100, und bei 170 km/h ist dann Schluss mit Beschleunigung.

    Erfahrensbericht

    Es stellt sich also schon die Frage, ob es eher für den großen Peugeot oder viel mehr gegen den sportlichen RS spricht, dass der Traveller weit mehr als doppelt so viele Testkilometer abspulte.

    foto: guido gluschitsch

    Kurzum, der Traveller ist nicht nur geräumig, sondern auch komfortabel – und obwohl wir ihn eher wie einen RS gefahren sind, war er erstaunlich sparsam. Mit 7,8 Liter kamen wir im Test aus. Dennoch: Entschuldigung an dieser Stelle an den Motorradfahrer am Bergstraßl für die herbe Demütigung, aber ganz ehrlich, wir hatten weniger Zeit als Sie Schräglage. Die Retourkutsche kam zwei Tage später in einer Gartenabteilung. Dort kaufte die Bergstraßl-Beifahrerin so viel, wie in den Peugeot passte, hatte dann aber zufällig kein Geld mit.

    foto: guido gluschitsch

    Wegen des komfortablen Fahrwerks sind die Töpfe, das Tschantscherlwerch und die Blümel unbeschadet bis nach Hause gekommen, wo sie auch schon beim Rasenmähen im Weg stehen.

    foto: guido gluschitsch

    Fernbedient weichen die hinteren Türen zur Seite – das kostet sogar in der feinen Ausstattung Business extra und ist erst ab Business VIP serienmäßig. Dafür fühlt man sich dann auch nicht wie in einem Nutzfahrzeug, sondern – mit Rundumkamera und moderner Infotainment-Einheit – eher wie in einem modernen Pkw. (Guido Gluschitsch, 25.4.2017)

    foto: guido gluschitsch

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    Peugeot

    Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Die Teilnahme an internationalen Fahrzeug- und Technikpräsentationen erfolgt großteils auf Basis von Einladungen seitens der Automobilimporteure oder Hersteller. Diese stellen auch die hier zur Besprechung kommenden Testfahrzeuge zur Verfügung.

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