GM stellt Geschäfte in Venezuela nach Fabrik-Beschlagnahmung ein

20. April 2017, 20:02
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"Irreparabler Schaden" für das Unternehmen

Detroit – Der größte US-Autobauer General Motors (GM) hat seine Geschäfte in Venezuela gestoppt, nachdem die Regierung des südamerikanischen Landes eine Fabrik beschlagnahmt haben soll. Man sehe sich gezwungen, den Betrieb einzustellen, weil die Behörden auf illegale Weise die Kontrolle in dem Werk und Gegenstände in Firmenbesitz wie etwa Fahrzeuge übernommen hätten, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

Die Aktion habe zu irreparablem Schaden für GM, seine 2.678 Mitarbeiter und 79 Vertragshändler sowie die Zulieferer im Land geführt. Die Tochtergesellschaft General Motors Venezolana (GMV) stelle ihr Geschäft mit sofortiger Wirkung ein. Das Unternehmen werde den Angestellten – sofern die Regierung dies zulasse – Abfindungen zahlen und weiter Service und Ersatzteile für Autobesitzer anbieten. Von der venezolanischen Regierung gab es zunächst keine Stellungnahme. (APA, 20.4.2017)

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