Wasserleiche in Mur südlich von Graz entdeckt

20. April 2017, 12:26
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Keine Anzeichen auf Fremdverschulden. Trotz auffälliger Tätowierungen kein Anzeichen auf Identität des Toten

Gössendorf – Eine männliche Wasserleiche ist beim Murkraftwerk in Gössendorf südlich von Graz aufgetaucht. Die Obduktion ergab kein Fremdverschulden. Da die Identität des Toten aber bisher nicht ermittelt werden konnte, hat die Polizei am Donnerstag um Hinweise gebeten und Fotos von Tätowierungen und Schmuck ausgegeben.

Bei dem Toten handelt es sich um einen etwa 20 Jahre alten Mann mit weißer Hautfarbe. Die Leiche ist 1,77 Meter groß und wiegt 77 Kilogramm. Die Haare sind braun und der Mann trug einen Drei-Tages-Bart. Er wurde am 12. April in der Mur entdeckt und hatte unter anderem eine dunkle Cargo-Hose mit Seitentaschen, blaue Schuhe sowie graue Socken an. Um den Hals hatte er ein einfach verknotetes Lederband mit einem kreisrunden Anhänger, der eine in transparentes Material gegossene Einlage – ähnlich einem Muschelsplitter oder einem Tierzahn – hat. In einer der Taschen hatte er eine Packung Zigarettenfilter und eine Packung Zigarettenpapier zum Selberdrehen.

Hakenkreuz-Tattoo

Seine auffälligen Tätowierungen zeigen unter anderem die Zahl 8, den Schriftzug "Tekkno" sowie ein Hakenkreuz mit einem Herz. Hinweise auf die Identität des Mannes können an den Journaldienst des Landeskriminalamtes Steiermark unter der Nummer 059-133/60-3333 gerichtet werden. (APA, 20.4.2017)

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