Bose soll Nutzer mittels Smartphone-Apps ausspioniert haben

    20. April 2017, 08:27
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    Klage in den USA eingereicht – Bose Connect habe Hörgewohnheiten weitergereicht

    Der Audiohardwarehersteller Bose soll einer Klage zufolge mit Apps für seine Funkkopfhörer die Privatsphäre von Kunden verletzt haben. Das Unternehmen aus dem US-Bundesstaat Massachusetts missachte den Datenschutz bei der Software vollkommen, heißt es in der Klageschrift, die am Dienstag bei einem Bundesgericht in Chicago eingereicht wurde. Geplant ist demnach eine Sammelklage. Bose selbst reagierte am Mittwoch nicht auf Anfragen.

    Bose Connect

    In der Klage geht es um eine kostenlose Software namens Bose Connect, die sich Kunden kostenlos auf ihr iPhone oder Android-Smartphone laden können. Darüber sammele das Unternehmen Daten über Musik, Podcasts und andere Dateien, die sich Kunden anhörten, und leite diese Informationen an andere Firmen weiter. Der Kläger Kyle Zak hatte sich nach eigenen Angaben einen Bose-Kopfhörer für 350 Dollar gekauft. Er beantragte, dass Bose Käufern der entsprechenden Geräte Schadenersatz in Millionenhöhe leistet. (APA, 20.4.2017)

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    Bose

    • Schwere Vorwürfe gegen Bose
      foto: mike blake / reuters

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