Navi-Hersteller TomTom steckt im Umsatzschwund fest

    19. April 2017, 11:46
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    Konzernumbau soll Wende bringen

    Die erdrückende Smartphone-Konkurrenz hat dem Navi-Hersteller TomTom auch am Jahresanfang einen Umsatzrückgang eingebrockt. Die Erlöse des niederländischen Branchenpioniers sanken nach Angaben von Mittwoch im ersten Quartal um 2 Prozent auf 212,7 Mio. Euro.

    Umsatzschwund von vier bis sechs Prozent

    Das Wachstum im Zukunftsgeschäft mit der Autoindustrie konnte den rückläufigen Verkauf von Navigationsgeräten an Privatkunden noch immer nicht ausgleichen, der weiter den größten Teil der Einnahmen ausmacht. Für 2017 bekräftigte das Management seine Prognose eines Umsatzschwunds von vier bis sechs Prozent, nachdem die Einnahmen bereits im vergangenen Jahr um 2 Prozent gesunken waren.

    Weil immer mehr Verbraucher zur mobilen Navigation auf Smartphones zurückgreifen, sucht TomTom die Wende in einem Konzernumbau. Die Niederländer setzen verstärkt auf die Entwicklung hochgenauer Karten für selbstfahrende Autos, eine elektronische Fahrassistenz-Technik sowie das Fahrzeugflotten-Management von Unternehmen. (APA, 19.4. 2017)

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    TomTom

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