20. April: Gut vorbereitet zum "Weed Day"

20. April 2017, 06:00
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Befürworter der Legalisierung von Marihuana zelebrieren jedes Jahr am 20. April um 16.20 Uhr den Cannabis-Tag durch gemeinsames halböffentliches und damit auch halblegales Kiffen

Befürworter der Legalisierung von Marihuana zelebrieren jedes Jahr am 20. April um 16.20 Uhr den Cannabis-Tag durch gemeinsames halböffentliches und damit auch halblegales Kiffen. Das Onlineportal GetYourGuide, das auf Stadtführungen spezialisiert ist, zeigt Urlaubern, wo sie sich über die Hintergründe zur berühmt-berüchtigten, siebenblättrigen Pflanze informieren können.

Alternative Behandlungsmethoden mit Weed

Bei dieser Tour in Vancouver erhalten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die Welt des medizinischen Cannabis. Interessierte treten so auf sicherem und vor allem legalem Weg in Kontakt mit Marihuana und können sich über die verschiedenen Einsatzgebiete der Alternativmedizin informieren. Um medizinisches Cannabis ausgehändigt zu bekommen, ist eine ärztliche Visite nötig, die ebenfalls im Rahmen der Tour absolviert wird. In circa vier Stunden tauchen die Reisenden in die kanadische Cannabis-Szene ein und erhalten gleichzeitig einen einzigartigen Überblick über die schönsten Seiten der Stadt.

Die europäische Heimat der Cannabis-Freuden

Der zweistündige, geführte Spaziergang ermöglicht den Teilnehmern einen tiefen Einblick in die Marihuana-Kultur der niederländischen Hauptstadt. Unter der Anleitung von echten Kennern gibt es die Möglichkeit einige ausgewählte Sorten in Amsterdams besten Coffeeshops zu testen. Diese werden in erster Linie von Einheimischen frequentiert, sodass Besucher von außerhalb einen besonders authentischen Eindruck von der liberalen Einstellung der Niederländer erhalten.

Altindische Rauchkultur in Amsterdam

Hippie, Kiffer oder auch Pothead sind umgangssprachliche, aber häufig abwertend gemeinte Synonyme für Konsumenten von Marihuana. Entsprechend empfindlich reagieren die sogenannten Ganja-Raucher, wenn sie von Externen so genannt werden. Ganja-Anhänger distanzieren sich von der Mainstream-Marihuana-Kultur in Amsterdam und orientieren sich eher an dem altindischen Ritus des Rauchens. Bei dem zwei- bis dreistündigen Rundgang erhalten die Besucher einen Einblick in die Ganja-Szene Amsterdams.

Gut zu wissen

  • Der Code 420 ist inzwischen so weit verbreitet, dass die Zahl in Kombination mit einem Cannabisblatt nicht nur Musikalben, sondern auch die verschiedensten Merchandise-Artikel ziert.
  • Zum Ursprungs der 420-Mystik existieren etliche Gerüchte, wie beispielsweise die Tatsache, dass 420 das Produkt aus 12 und 35 ist – und damit angeblich auf die Zahlen aus Bob Dylans Lied "Rainy Day Woman #12 & 35" verweist. Dessen Refrain "Everybody must get stoned" ist weitreichend bekannt und wurde im Erscheinungsjahr 1966 sicher gerne wörtlich genommen.
  • Ein weiteres Gerücht besagt, dass der Ursprung im US-amerikanischen Marin County in Kalifornien liegt: Dort sollen sich fünf Jugendliche jeden Nachmittag um 16.20 Uhr zum Kiffen verabredet haben.
  • In Ländern, in denen das Rauchen von Marihuana erlaubt ist, verzichten viele Hotels auf ein Zimmer mit der Nummer 420. Grund: In der Community waren diese als Treffpunkte für ausgiebige Rauchsessions. (red, 20.4.2017)
  • Artikelbild
    foto: getyourguide/coffeeshops and cannabis walking tour
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