Mindestens 26 Tote bei schwerem Busunglück auf den Philippinen

18. April 2017, 15:19
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Fahrzeug stürzt 24 Meter tief in eine Schlucht

Manila – Bei einem schweren Busunglück im Norden der Philippinen sind mindestens 26 Insassen getötet worden. 21 weitere erlitten teils schwerste Verletzungen, als der Bus nach Angaben von Polizei und örtlichen Behörden am Dienstag auf einer kurvigen Strecke der Provinz Nueva Ecija von der Straße abkam. Das Fahrzeug stürzte 24 Meter tief in eine Schlucht.

Das Dach des Busses wurde bei dem Sturz weg gerissen, die meisten Insassen wurden dabei hinausgeschleudert. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Die Bürgermeisterin der Ortschaft Carranglan, in deren Nähe der Bus verunglückt war, sagte, er sei deutlich überbelegt gewesen. Statt der zugelassenen 45 Passagiere seien 60 Passagiere an Bord gewesen, sagte Mary Abad dem Fernsehsender ABS-CBN.

Schwere Busunfälle kommen auf den Philippinen immer wieder vor. Die Fahrzeuge sind häufig überaltert, die Straßen schlecht erleuchtet. Viele Fahrer sind zudem übermüdet, da es kaum Stundenbegrenzungen gibt. Sie halten sich zudem kaum an die Verkehrsregeln. (APA, 18.4.2017)

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