United Airlines im Quartal besser als erwartet

18. April 2017, 06:25
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Erneute Entschuldigung für Passagier-Rauswurf wegen Überbuchung

Chicago – Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat im ersten Quartal bessere Geschäfte als erwartet gemacht – die Zahlen wurden jedoch durch den jüngsten Skandal um den gewaltsamen Rauswurf eines Passagiers überschattet.

Die Fluggesellschaft konnte die Prognosen der Analysten bei Gewinn und Umsatz übertreffen. Verglichen mit dem Vorjahreswert legten die Erlöse um überraschend starke 2,7 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar (7,9 Mrd. Euro) zu. Auf bereinigter Basis verdiente die Fluggesellschaft 41 Cent je Aktie. Am Markt war lediglich mit 38 Cent gerechnet worden. Die Aktie stieg nachbörslich um einen Prozent.

Vorstandschef Oscar Munoz entschuldigte sich am Montag erneut für den Vorfall, bei dem der Fluggast aus einer überbuchten Maschine gezerrt wurde. Es sei "demütigend" gewesen, und er übernehme "die volle Verantwortung", erklärte Munoz.

Es sei offensichtlich, "dass wir beim Kundenservice einen viel besseren Job machen müssen", sagte der United-Chef. Er sprach von einem "Wendepunkt" für sein Unternehmen, das jetzt mehr denn je entschlossen sei, die Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Das brutale Vorgehen gegen den Passagier, der sich laut seinem Anwalt die Nase brach, zwei Zähne verlor und eine Gehirnerschütterung erlitt, hatte weltweit Empörung hervorgerufen. (APA, 18.4.2017)

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