Google zahlt in Russland Kartellstrafe wegen Handy-Apps

    17. April 2017, 17:22
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    EU-Kommission ermittelt in drei Fällen gegen Google

    Der Internet-Riese Google zahlt in Russland eine Kartellstrafe von 440 Millionen Rubel (7,3 Mio. Euro) wegen voreingestellter Smartphone-Anwendungen. Google und das russische Anti-Monopol-Komitee einigten sich am Montag in Moskau darauf, ihren anderthalbjährigen Rechtsstreit beizulegen. Das teilte die Behörde der Agentur Interfax zufolge mit.

    Google akzeptiere das Bußgeld, im Gegenzug würden die Verfahren eingestellt.

    Zugang versperren

    Die Kartellwächter hatten der US-Firma vorgeworfen, beim Verkauf von Smartphones mit dem Android-Betriebssystem in Russland einheimischen App-Anbietern den Zugang zu versperren. Yandex als russischer Suchmaschinen-Marktführer hatte dagegen geklagt, dass Google-Anwendungen auf den Handys vorinstalliert sind.

    Die EU-Kommission ermittelt in drei Fällen gegen Google. Geprüft wird, ob der Konzern bei Android, bei der Shopping-Suche und bei Internet-Werbung seine marktbeherrschende Stellung missbraucht. (APA, 17.4.2017)

    • Google einigt sich außergerichtlich mit russischen Behörden
      foto: afp

      Google einigt sich außergerichtlich mit russischen Behörden

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