Kritik an Snapchat-CEO nach angeblichen rassistischen Sagern

17. April 2017, 09:31
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CEO Evan Spiegel soll gemeint haben, seine App sei "für Reiche", aber nicht für arme Länder "wie Indien oder Spanien"

Gerichtliche Zeugenaussagen belasten Snapchat-CEO Evan Spiegel. Er soll im Herbst 2015 gesagt haben, dass Snapchat eine App "für reiche Menschen" sei und er nicht "in arme Länder wie Indien oder Spanien" expandieren wolle. Die Zitate wurden von einem ehemaligen Mitarbeiter angegeben, der Snap verklagt.

Snap: "Lächerlich"

Das Unternehmen bestreitet die kolportierten Sager vehement. Gegenüber Business Insider gibt Snap an, dass die Vorwürfe "lächerlich" seien. "Snapchat ist für jeden – die App kann weltweit kostenlos heruntergeladen werden", so Snap. Es handle sich um einen "verbitterten früheren Mitarbeiter", der seinem Ex-Arbeitgeber offenbar schaden wolle.

Doch in Indien gibt es heftige Proteste. Neben schlechten Bewertungen für die App in diversen Stores riefen Nutzer zum Boykott des Messengers auf. (red, 17.4.2017)

  • Snap-CEO Evan Spiegel bestreitet die Zitate
    foto: ap/hong

    Snap-CEO Evan Spiegel bestreitet die Zitate

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