Vergewaltigung in Salzburger Innenstadt war erfunden

17. April 2017, 08:15
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37-Jährige gab zu, Übergriff vorgetäuscht zu haben

Eine angebliche Vergewaltigung einer 37-Jährigen am 7. April in der Salzburger Innenstadt war erfunden. Das hat das vermeintliche Opfer nun zugegeben, wie die Salzburger Polizei am Samstag mitteilte.

Die Frau hatte angegeben, sie sei in den frühen Morgenstunden in der Paris-Lodron-Straße von einem dunkelhäutigen Unbekannten von hinten gepackt, in einen Hinterhof gezerrt und vergewaltigt worden. Dann sei der Täter geflüchtet.

Bei Zeugeneinvernahmen stießen die Kriminalisten auf Ungereimtheiten und konfrontierten die 37-Jährige damit. Daraufhin gestand sie, den Vorfall nur vorgetäuscht zu haben. Als Motiv gab sie private Probleme an und, dass sie in der Nacht alkoholisiert gewesen sei. Sie wird bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt. (APA, 17.04.2017)

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