Extremisten enthaupteten Geisel auf den Philippinen

16. April 2017, 14:11
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Islamistische Terrorgruppe finanziert sich mit Entführungen

Manila – Auf den Philippinen hat die islamistische Terrorgruppe Abu Sayyaf eine Geisel enthauptet. Das Militär habe ein Video von der Enthauptung erhalten, sagte der Kommandant einer Anti-Terror-Einsatztruppe, Brigadegeneral Cirilito Sobejana, am Sonntag. Die Leiche des Mannes sei noch nicht gefunden worden.

Die Extremisten hätten den vor vier Monaten entführten Philippiner am Donnerstag auf der Insel Jolo ermordet. Die Geisel, ein Kapitän eines Fischerbootes, sei wohl nach seiner Entführung erkrankt, so Sobejana. Die Terroristen hätten vermutlich beschlossen, ihn zu töten, weil er sie aufhielt.

Die Ermordung kam zwei Tage nach dem Tod eines mutmaßlichen Anführers der Terrorgruppe in einem Feuergefecht mit Soldaten auf der Touristeninsel Bohol. Es befinden sich noch immer etwa 20 Geiseln in der Hand von Abu Sayyaf. Die Gruppe finanziert seit Jahrzehnten mit Entführungen den Kampf für einen eigenen Staat. (APA, 16.4.2017)

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