Niki fliegt im Winterflugplan 145 Mal pro Woche Mallorca an

15. April 2017, 13:52
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Nach Einstellung dieser Strecken von Air Berlin und Schweizer Belair aus Deutschland und der Schweiz übernimmt der neue Niki/TUIFly-Ferienflieger

Wien/Schwechat/Berlin – Die österreichische Fluglinie Niki ("flyniki") übernimmt einen Großteil der touristischen Europastreckenverbindungen ihrer Noch-Mutter Air Berlin und auch der vor der Einstellung befindlichen Schweizer Schwester Belair. Um wieviele Flüge es da künftig geht, lässt sich schon aus dem Winterflugplan ablesen. Den hat Niki am Dienstag zur sofortigen Buchung freigeschaltet.

Niki wird ab Herbst von Flughäfen im deutschsprachigen Raum insgesamt 145 mal pro Woche nach Palma de Mallorca fliegen, und beispielsweise auch 30 mal nach Malaga.

Beworben werden von Niki die Flüge auf der Baleareninsel aktuell als "neuer Mallorca-Shuttle in Deutschland, Österreich und der Schweiz".

Wie Niki am Freitag gegenüber der APA erläuterte, sind es von Österreich aus im Winter 12 wöchentliche Verbindungen nach Mallorca. Die zweitgrößte Stadt in Andalusien, Malaga, werde aus Österreich bis zu fünfmal pro Woche angeflogen.

Auch die Kanaren, die portugiesische Algarve und Sonnenziele etwa in Marokko (Agadir, Marrakesch) stehen am "österreichischen" Niki-Flugplan in der Wintersaison 2017/18. Ganzjährig fliegt Niki ab Wien nach Sizilien, Larnaca (Zypern) oder auch Kalamata (Griechenland).

Neuer Ferienflieger

Aus dem Zusammenschluss von Niki und TUIFly entsteht demnächst ein neuer Ferienflieger, in den der Air-Berlin-Großaktionär Etihad die österreichische Konzerntochter ("Niki") und der deutsche Reisekonzern TUI seine Flugtochter ("TUIFly") einbringt. In den Streckenplanungen werden die neuen Strukturen zum Teil schon vorweggenommen.

In der Schweiz sollen die Mitarbeiter der vor der Auflösung stehenden Airline Belair indes per Ende April die Kündigung ins Haus kriegen, schreiben Schweizer Medien. Dies sei zu erwarten gewesen, weil die Übergangslösung – ein "Wet-Lease-Deal" mit Niki – bis Ende Oktober dauere und viele Mitarbeiter sechs Monate Kündigungsfrist hätten. Eine Anschlusslösung im neuen TUIFly-Niki-Konglomerat werde ihnen zwar schon länger in Aussicht gestellt, das sei aber noch nicht definitiv besiegelt. Nach Informationen eines Schweizer Luftfahrtportals dürfte das damit zusammenhängen, dass TUIFly und Niki selber noch nicht alle Details ihrer neuen Airline ausverhandelt haben.

Schon im aktuellen Sommerflugplan hat Niki Air-Berlin-Flüge von deutschen Flughäfen nach Mallorca übernommen.

Für die in Wien ansässige neue Ferienfluggesellschaft aus Niki und TUIFly, die im Zuge des Air-Berlin-Umbaus entstehen soll, war zunächst ein Start zum Sommerflugplan angepeilt. Der Start hat sich schon nach hinten verschoben. (APA, 15.4.2017)

  • Ein Bild aus jenen Tagen, in denen Niki Lauda noch im Cockpit anzutreffen war.
    foto: apa/gindl

    Ein Bild aus jenen Tagen, in denen Niki Lauda noch im Cockpit anzutreffen war.

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