Massenpanik in überfülltem New Yorker Bahnhof

15. April 2017, 09:57
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Reisende hielten eine knatternde Elektroschockpistole für einen echten Schusswechsel

New York – Der Einsatz einer Elektroschockpistole bei einer Festnahme hat im New Yorker Bahnhof Penn Station eine Massenpanik ausgelöst. Das knatternde Geräusch des Tasers bei seiner Entladung hielten Reisende in der Nähe des Vorfalls offenkundig für einen Schusswechsel, wie Reporter mehrerer TV-Sender berichteten.

Viele Menschen warfen sich auf den Boden oder rannten zu den Ausgängen, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Dabei ließen einige ihre Gepäckstücke einfach zurück. Nach Angaben der Feuerwehr wurden 13 Menschen verletzt.

Zum Zeitpunkt des Geschehens im Feierabendverkehr am Freitag gegen 18.30 Uhr (Ortszeit) war der Bahnhof überfüllt. Grund dafür war auch ein blockierter Bahntunnel unter dem Hudson River, in dem ein Regionalzug mit rund 1.200 Fahrgästen wegen eines Oberleitungsdefekts fast drei Stunden feststeckte, wie New Yorker Medien berichteten. Das führte zu zahlreichen Verspätungen anderer Züge. In dem Gedränge in der Penn Station machte ein Mann seinem Ärger lautstark Luft. Polizisten überwältigten ihn schließlich, wobei sie den Taser einsetzten, was dann die ungeahnten Folgen hatte. (APA, 15.4.2017)

  • In einem Bahntunnel unter dem Hudson River steckte ein Regionalzug mit rund 1.200 Fahrgästen wegen eines Oberleitungsdefekts fast drei Stunden fest,
    foto: ap/mary altaffer

    In einem Bahntunnel unter dem Hudson River steckte ein Regionalzug mit rund 1.200 Fahrgästen wegen eines Oberleitungsdefekts fast drei Stunden fest,

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