ÖH-Wahl: No Ma'am setzt auf "Popolismus"

14. April 2017, 16:00
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Zwanzig Jahre unproduktive Oppositionsarbeit sollen die Satireliste in die Bundesvertretung bringen

Wien – Die Spaßfraktion No Ma'am setzt bei den Wahlen zur Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) von 16. bis 18. Mai auf "Popolismus". Dieser erscheine "als zeitgemäße Antwort auf die gegenwärtigen Probleme in- und außerhalb unserer schönen Bierrepublik", so die in Linz beheimatete Liste auf APA-Anfrage.

Ansonsten hält die an der Uni Linz vor allem für ihre Partys bekannte Fraktion anlässlich ihres 20-Jahr-Jubiläums an altbekannten Forderungen fest. "Weltfrieden, Freibier und dreilagiges Klopapier bleiben natürlich weiterhin unsere edelsten Ziele. Dahingehend vertrauen wir auf den Popolismus und stellen die Dialektik über das Argument." Und: "20 Jahre Erfahrung in den Bereichen des eskalativen Feierns und der unproduktiven Oppositionspolitik sprechen hier für uns."

Als Spitzenkandidat fungiert Philipp Roithinger. Bis zur endgültigen Zulassung der No Ma'am-Kandidatur zur bundesweiten ÖH-Wahl muss die Liste bis Dienstag allerdings noch Beglaubigungen beibringen.

Seit 1997 war No Ma'am bereits einige Jahre in der Bundesvertretung, dem österreichweiten Studentenparlament, vertreten. An der Uni Linz schaffte man es 2013 sogar bis in die Exekutive. (APA, 14.4.2017)

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