St. Pölten will bei Admira Punkte gegen den Abstieg

14. April 2017, 17:42
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Fallmann: "Haben alles selbst in der Hand" – Südstädter haben Niederlage gegen Mattersburg abgehakt

Maria Enzersdorf/St. Pölten – Der SKN St. Pölten hat im Auswärtsspiel der 29. Fußball-Bundesliga-Runde gegen die Admira die nächsten wichtigen Punkte im Visier. Der zweite Sieg in Folge nach dem 2:1 bei der Austria wäre ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt – unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenten, wie Trainer Jochen Fallmann betonte. "Wir schauen nur auf uns und haben alles selbst in der Hand."

Sein Club liegt derzeit als Tabellenachter fünf Punkte vor dem Letzten SV Ried, der zuletzt mit einem 3:0 über Rapid für Aufsehen sorgte. "Aber wenn wir punkten, ist es ganz egal, was die anderen machen", sagte der Niederösterreicher und zeigte sich für die kommenden Wochen zuversichtlich. "Der Optimismus ist da. Ich glaube an unsere Mannschaft und den Weg, den wir gemeinsam gehen."

Respekt auf beiden Seiten

Allerdings wartet mit der Admira ein unangenehmer Gegner. "Sie haben sich unter dem neuen Trainer Damir Buric defensiv stabilisiert, stehen eine Spur tiefer und spielen zügiger nach vorne. Wir müssen geduldig sein und die wenigen Räume nützen, die sich uns bieten werden", erklärte Fallmann.

Auch Buric äußerte sich lobend über den Gegner. "St. Pölten ist als erfahrene Mannschaft gut organisiert, kann schnell umschalten, ist bei Standard-Situationen stark und kann jedem Gegner wehtun", sagte der Kroate.

Die 0:2-Heimschlappe in der Vorwoche gegen Mattersburg, die erste Niederlage im neunten Pflichtspiel unter dem Nachfolger von Oliver Lederer, ist schon wieder abgehakt. "Das war unnötig und hatte auch mit dem Nachwirkungen unseres Cup-Sieges gegen die Austria zu tun. Aber der Charakter meiner Mannschaft ist top", meinte Buric. (APA, 14.4.2017)

Mögliche Aufstellungen:

FC Admira Wacker Mödling – SKN St. Pölten (Maria Enzersdorf, BSFZ-Arena, 18.30 Uhr, SR Gishamer). Bisherige Saisonergebnisse: 1:2 (a), 1:1 (h), 2:2 (a)

Admira: Kuttin – Zwierschitz, Wostry, Cabrera, Posch/Pavic – Lackner, Ebner/Posch – Starkl, Knasmüllner, Bajrami – Monschein

Ersatz: Verwüster – Maranda, Schmidt, Grozurek, Spiridonovic, Vastic

Es fehlen: Leitner, Toth, Strauss (alle gesperrt), Sax (Schultereckgelenksprengung), Fischerauer (nach Kreuzbandriss), Ayyildiz (im Aufbautraining)

Fraglich: Ebner (Rückenbeschwerden)

St. Pölten: Riegler – Stec, Huber, Diallo, Mehremic – Ambichl, Martic – Korkmaz, Hartl, Dieng – Doumbouya

Ersatz: Vollnhofer – Petrovic, Pirvulescu, Grasegger, Perchtold, Schütz, Luckassen

Es fehlt: Drazan (erkrankt)

  • St. Pölten-Trainer Fallmann bleibt optimistisch.

    St. Pölten-Trainer Fallmann bleibt optimistisch.

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