Staus und zähes Vorankommen zu Ostern

    14. April 2017, 13:36
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    Vor allem deutsche Urlauber schon am Donnerstagabend aufgebrochen – Unfall in Kärnten

    Wien – Der Osterreiseverkehr in und durch Österreich hat bereits am Donnerstagabend eingesetzt, Freitagfrüh war das Aufkommen auf einigen Straßen deutlich erhöht. Es kam zu Staus mit teils langen Verzögerungen, berichteten ÖAMTC und ARBÖ in Aussendungen. Besonders aus Deutschland, wo der Karfreitag ein gesetzlicher Feiertag ist, sind schon viele Reisende in den Osterurlaub aufgebrochen.

    Zwei Personen wurden bei einem Unfall im Bezirk Villach-Land verletzt: Eine 25-jährige Frau aus Tschechien war mit ihrem Auto vom Autobahnparkplatz Sternberg auf die A2 aufgefahren, als ihr ein 33-jähriger Autofahrer aus Villach auffuhr. Die beiden Insassen des tschechischen Autos wurden verletzt und ins Landeskrankenhaus Villach gebracht. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Überholspur auf der Südautobahn war im Unfallbereich für etwa eine Stunde gesperrt.

    Zähen Verkehr und abschnittsweise Stau gab es laut ÖAMTC in Oberösterreich immer wieder auf der Innkreis-Autobahn (A8). In Niederösterreich kam es auf der Westautobahn (A1) vor dem Baustellenbereich zwischen Pöchlarn und Melk, auf der Wiener Außenring-Autobahn (A21) zwischen Alland und Heiligenkreuz sowie abschnittsweise auf der Wiener Außenring-Schnellstraße (S1) zu Verzögerungen. Die Autofahrer brauchten auf der A21 rund eine Stunde länger, hieß es seitens des ARBÖ.

    Im Burgenland ging es auf der Ostautobahn (A4) Richtung Ungarn zwischen Mönchhof und dem Grenzübergang Nickelsdorf nur langsam weiter. Lebhaft war der Reiseverkehr auch Richtung Süden. In Kärnten gab es Verzögerungen auf der Tauernautobahn (A10) vor Villach/West sowie auf der Karawankenautobahn (A11) vor dem Karawankentunnel Richtung Slowenien.

    Die Asfinag stellte bei Baustellen, die zu einer Engstelle werden können, Abschleppdienste bereit, um im Fall einer Panne oder eines Unfalls die Strecke schnell wieder freizubekommen. Eine Abstimmung gab es laut Aussendung auch mit den Freiwilligen Feuerwehren entlang der neuralgischen Strecken, damit diese für mögliche Einsätze bei Unfällen gerüstet sind. Die Autobahngesellschaft appellierte an alle Verkehrsteilnehmer, Abstand zu halten, das Tempo an die Bedingungen anzupassen und sich mit den aktuellen Verkehrsmeldungen zu versorgen.

    Die Polizei führt zu Ostern verstärkte Verkehrskontrollen durch. Ein besonderes Augenmerk richten die Beamten laut Innenministerium auf Raser und das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Im Vorjahr kamen am Osterwochenende neun Menschen im Straßenverkehr ums Leben, 276 Verkehrsteilnehmer wurden verletzt. (APA, red, 14.4.2017)

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      foto: dpa/roland weihrauch
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