Finanzen und Partnerschaft: Getrennte Konten oder gemeinsame Bankbeziehung?

Umfrage20. April 2017, 09:00
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Geld birgt in Beziehungen oft Konfliktpotenzial. Wie handhaben Sie Geldfragen in Ihrer Partnerschaft?

Ein gemeinsamer Haushalt führt in manchen Beziehungen auch zu einem gemeinsamen Konto. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass es keine eigenen Konten mehr gibt. So wird das Gemeinschaftskonto zum Beispiel nur für gemeinsame Fixkosten und Anschaffungen verwendet wie Miete, Strom und Lebensmittel. Diese Variante war für den User zwar in Ordnung, aber doch auch mühsam:

Finanzielle Unabhängigkeit

Ehepaare legen zu 83 Prozent die Konten zusammen, während bei nichtverheirateten Paaren das nicht einmal ein Drittel macht. Zu dem Ergebnis kam eine Untersuchung der deutschen Sozialwissenschafterin Yvonne Lott und ihres Teams für die Hans-Böckler-Stiftung. Darin ist auch zu lesen, dass Frauen, die besser verdienen, eher getrennte Konten haben, da ihnen die finanzielle Unabhängigkeit sehr wichtig ist. Eine Userin berichtet, wie sie und ihr Partner Geldfragen regeln:

Und es gibt die Paare, die nach dem Motto "Strenge Rechnung, gute Freunde" die Geldfrage regeln:

Ein gemeinsames Konto kann auch zu Konflikten führen, wenn man Ausgaben vielleicht vor seinem Partner respektive seiner Partnerin rechtfertigen muss:

Wie verwalten Sie Ihre Finanzen?

Sind Ihnen getrennte Konten wichtig? Wer kümmert sich um Geldfragen? Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrer Partnerschaft in Geldfragen gemacht? (haju, 20.4.2017)

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